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Plünderware?
5 Fragen an Objekte aus China am Ende der Kaiserzeit

Bis So, 12.05.2024
Völkerkundemuseum

«Aus der Plünderung von Peking stammend» heisst es zu Inventar-Nummer 01838, «Geschnitzte Getäfer aus Teak-Holz mit Tierfiguren, Blumen-Arabesken». Zusammen mit erlesenen Seidenroben, Bronzen, Rollbildern und Schuhen für gebundene Füsse gelangten diese Objekte nach Zürich. Plünderware?

«Plünderung von Peking», das weist auf den Boxerkrieg. Ende des 19. Jahrhunderts formierte sich in Nordchina die anti-christliche, anti-koloniale Boxer-Bewegung. 1900/1901 schlossen sich acht ausländische Armeen zusammen im Krieg gegen die Boxer und drangen bis in den Kaiserpalast in Peking vor. Ein Machtvakuum bot Raum für Plünderungen gewaltigen Ausmasses. Mengen an Wert-, Kunst- und Alltagsobjekten gelangten in die Hände von Offizieren und Soldaten, von Händlern, langfristig in Museen und Sammlungen weltweit.

Die Ausstellung nimmt mögliche Plünderware aus China in Schweizer Sammlungen aus der Zeit um 1900 nachfragend in den Blick. Wie sollten wir damit umgehen? Welche Bedeutung haben die Objekte für Chines:innen heute? Worüber sollten wir uns verständigen?

Film (16 Min.) zu «Plünderware?» und vier weiteren Ausstellungen am Völkerkundemusem
© Universität Zürich, Zentrale Informatik, MELS, Oktober 2023.

Völkerkundemuseum

Pelikanstrasse 40
8001 Zürich

+41 44 634 90 11
Webseite

Tram 2/9, Bus 66: Sihlstrasse
Tram 6/7/8/11/13: Paradeplatz
Tram 8 / S4/S10: Bahnhof Selnau

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Öffnungszeiten

Dienstag: 10–17 Uhr
Mittwoch: 10–17 Uhr
Donnerstag: 10–19 Uhr
Freitag: 10–17 Uhr
Samstag: 14–17 Uhr
Sonntag: 11–17 Uhr

Bis So, 12.05.2024

Feiertage:
1. August 2024: geschlossen
Street Parade, 10/08/2024: geschlossen

Bibliothek (während der Semesterzeiten der Universität):
Mo/Mi/Do: 14–17 Uhr
Di/Fr: 9–13/14–17 Uhr

Preise

Eintritt frei

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