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Globale Ungleichheiten in einer post-kolonialen Welt:
Die Schweiz als Drehscheibe des weltweiten Rohstoffhandels

Do, 16.03.2023, 19–20 Uhr
Völkerkundemuseum
Händler:innen im Hafen von Rotterdam bei der Inspektion der operativen Geschäfte. Foto: Stefan Leins, 2017. Händler:innen im Hafen von Rotterdam bei der Inspektion der operativen Geschäfte. Foto: Stefan Leins, 2017.

Vortrag mit Prof. Dr. Stefan Leins, Universität Konstanz

Die globalen Ungleichheiten der Kolonialzeit bestehen bis heute, und die Schweiz findet sich dabei in einer vorteilhaften Lage: Über die Hälfte der global gehandelten Metalle, des Zuckers und des Kaffees, sowie rund ein Drittel des Erdöls werden von Schweizer Firmen gekauft und weiterverkauft, die damit beträchtliche Profite erzielen. In den Produktionsländern dagegen herrschen oft grosse Arbeitsungleichheit und Armut. Wer sind die Schweizer Unternehmen in diesem Business? Was sind ihre Praktiken und Strategien? Und welchen Einfluss haben sie auf die lokalen Bedingungen in den rohstoffproduzieren Ländern des globalen Südens?

Völkerkundemuseum

Pelikanstrasse 40
8001 Zürich

+41 44 634 90 11
Webseite

Tram 2/9, Bus 66: Sihlstrasse
Tram 6/7/8/11/13: Paradeplatz
Tram 8 / S4/S10: Bahnhof Selnau

Fotografieren erlaubt

Öffnungszeiten

Do, 16.03.2023, 19–20 Uhr

Preise

Eintritt frei

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