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Sammlungsgeschichten hinter Objekten von Ayoréode in der Ausstellung «Ohne Honig hast du nichts zu essen»

Do, 18.11.2021, 19–20:30 Uhr
Völkerkundemuseum
Die österreichisch-kanadische Missionarsfamilie Buchegger und eine Gruppe nun lebender Ayoréode in El Faro Moro, Paraguay, 1969/70. Foto: Archiv Ulf Lind.

Wir heissen Sie bei unseren Anlässen herzlich willkommen. Der Besuch der Ausstellungen sowie die Teilnahme an Führungen und Veranstaltungen setzt bis auf weiteres ein gültiges Covid-Zertifikat voraus. Die Zertifikatspflicht gilt für Besuchende ab 16 Jahren. Wir bitten Sie, sich 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn einzufinden. Falls Veranstaltungen nicht vor Ort stattfinden können, führen wir diese nach Möglichkeit virtuell durch und informieren Sie rechtzeitig über unsere Website www.musethno.uzh.ch und den elektronischen Newsletter.

Vortrag von Naomi Rattunde, Doktorandin und Projektmitarbeiterin, Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn.

Die in der aktuellen Ausstellung im VMZ gezeigten Objekte von Ayoréode sind zu unterschiedlichen Zeitpunkten durch die Hände verschiedener Personen aus dem bolivianischen und paraguayischen Chaco gegangen, bis sie schliesslich in den Bestand des BASA-Museums der Universität Bonn gelangten. Sie wurden vor allem von Bonner Ethnologen während ihren Feldforschungen gesammelt. Doch spielen in allen Sammlungsgeschichten auch Missionar*innen eine massgebliche Rolle. Sie ermöglichten den Sammlern überhaupt erst den Kontakt zu Ayoréode und damit ihre Forschungen, die zu den frühesten Forschungen über Ayoréode zählen.

Der Vortrag lädt ein, den Spuren von Verflechtungen in den Provenienzgeschichten dieser Objekte zu folgen, beginnend mit den ersten Kontakten von Ayoréode mit cojñone (Nicht-Ayoréode) in der Mitte der 1950er Jahre bis in die jüngste Vergangenheit – letztendlich bis hin zu ihrer Ausleihe nach Zürich.

Völkerkundemuseum

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Öffnungszeiten

Do, 18.11.2021, 19–20:30 Uhr

Preise

Eintritt frei

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