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Im Namen des Bildes – Das Bild zwischen Kult und Verbot in Islam und Christentum

Bis So, 22.05.2022
Museum Rietberg

Der Islam, so die landläufige Meinung, kenne ein absolutes Bilderverbot und sei figürlichen Darstellungen gegenüber feindlich eingestellt; ganz im Gegensatz zum Christentum. Aber stimmt die Behauptung überhaupt? Verbietet der Islam Bilder kategorisch? Und im Christentum: Besagt das Zweite Gebot Mose nicht, dass man sich kein Bildnis machen solle? Wie kommt es einerseits aber dazu, dass es so viele «islamische» Miniaturen, Keramikschalen und Textilien mit Menschendarstellungen gibt? Wie erklärt sich andererseits, dass in katholischen Kirchen Statuen verehrt werden dürfen? Kurz: Was hat es mit dem Bilderverbot in den islamischen und christlichen Kulturen eigentlich auf sich?

Die Ausstellung widmet sich zum ersten Mal diesen Fragen in einer kulturvergleichenden Schau und zeichnet nach, welche Strategien Islam und Christentum im Verlauf der Jahrhunderte entwickelten, um mit dem Bilderverbot umzugehen. Die 136 Werke der Ausstellung decken einen geografischen Raum ab, der vom lateinischen Westeuropa über den östlichen Mittelmeerraum und Westasien bis nach Südasien reicht.

Museum Rietberg

Gablerstrasse 15
8002 Zürich
Bibliothek: Gablerstrasse 14

+41 44 415 31 31
Webseite

Tram 7: Museum Rietberg / Bus 72: Hügelstrasse

Fotografieren erlaubt

Öffnungszeiten

Dienstag: 10–17 Uhr
Mittwoch: 10–20 Uhr
Donnerstag: 10–17 Uhr
Freitag: 10–17 Uhr
Samstag: 10–17 Uhr
Sonntag: 10–17 Uhr

Bis So, 22.05.2022

Feiertage 10–17 Uhr
Ausnahme: 25.12. geschlossen

Bibliothek Di–Do 13–17 Uhr

Preise

Sonderausstellungen
CHF 18 / 14 (reduziert)

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