In Peter Suhrkamp, dem zwanzig Jahre älteren Verleger aus Deutschland, fand der aufstrebende Schweizer Autor Max Frisch einen Mentor und Freund. Sein «Tagebuch 1946-1949» erschien gleich im ersten Programm des 1950 neugegründeten Suhrkamp Verlags. Bis ins Jahr 1959, als der durch die Haft im Konzentrationslager schwer gezeichnete Suhrkamp starb, reicht der umfangreiche Briefwechsel. Der Verleger begleitete die Entstehung von Romanen wie «Stiller» und «Homo faber», hielt mit Kritik nicht zurück und setzte sich für die Verbreitung von Stücken wie Biedermann und die Brandstifter ein. Unter seinen «freundschaftlichen Fittichen» gelang Frisch der Durchbruch zum Weltautor.
Anlässlich des Erscheinens der Edition gibt die Ausstellung einen Einblick in den Briefwechsel von Max Frisch und Peter Suhrkamp. Zu sehen sind Originaldokumente aus dem Bestand des Max Frisch-Archivs.