Der US-amerikanische Künstler Jeffrey Gibson bespielt die Eingangshalle des Chipperfield-Baus mit einer monumentalen, farbenintensiven Installation, die voraussichtlich bis Ende 2026 zu sehen ist. Malerei, Skulptur, Siebdruck, Perlenstickerei, Keramik und Textilien fügen sich darin zu einem immersiven Gesamtkunstwerk – offen für performative Aktivierungen.
Der Titel «boshullichi / inlʋchi – we will continue to change» vereint zwei Wörter aus der Choctaw-Sprache, die beide «Veränderung» bedeuten: «Boshullichi» bedeutet, etwas in Stücke zu zerbrechen, etwas abzubauen und zu verändern. «Inlʋchi» bedeutet, etwas anders zu machen, etwas wiederherzustellen und neu aufzubauen. Jeffrey Gibson verbindet in seiner Kunst indigene Traditionen aus Nordamerika mit Elementen der modernen und zeitgenössischen Kunst.