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GOLD – Leitmedium ins Unbewusste

Bis So, 10.04.2022
Helmhaus Zürich
Heinrich Eichmann, v.l.n.r. Wann reift das Eisen an dem Baum der Welt, undat., Kreisläufe, 1964, Weisses Rad der Verwandlung, 1964, Hintergrund: Barbara Diethelm, Portals of Light - Golden Meridian, 2021 (Foto: Zoe Tempest)
Heinrich Eichmann, vorne: Im Garten, 1966, hinten: Der Kelch, 1970 (Foto: Zoe Tempest)
Barbara Diethelm, Golden Meridian, 2021 (Foto: Zoe Tempest)
Barbara Diethelm, Ausstellungsansicht (Foto: Zoe Tempest)
knowbotiq mit A Frei, Raw Forest, Swiss Psychotropic Gold, The Molecular Refinery, 2020
knowbotiq, Swiss Psychotropic Gold, vorne: The Psychotropic Refinery, 2022 hinten: The Molecular Ghost, 2016 (Foto: Zoe Tempest)
knowbotiq, The Swiss Psychotropic Gold, Ausstellungsansicht (Foto: Zoe Tempest)

Wir sind auf Gold gestossen! Im Helmhaus Zürich. Damit
meinen wir nicht den Cheque über 50 000 Franken, den
Christoph Büchel und Gianni Motti anlässlich ihres
umstrittenen Ausstellungsprojekts 2001 hier versteckt
haben – den suchen wir noch immer. Wir haben weiter
zurückgeschürft in der Ausstellungsgeschichte: 1974
richtete das Helmhaus Heinrich Eichmann eine posthume
Retrospektive aus. Vor allem die darin ausgestellten Blattgoldbilder
des Zürcher Malers strahlen bis in die Gegenwart
aus – und sind jetzt erneut im Helmhaus zu erleben.
Während Gold mittlerweile oft als Leitmedium in unseren
technischen Geräten eingesetzt wird, war es für Heinrich
Eichmann vor allem ein Leitmedium ins gemeinsame
und persönliche Unbewusste. Auf der Spur von Heinrich
Eichmann setzt Barbara Diethelm Gold ein – nicht mehr das
echte Edelmetall, sondern eine eigens entwickelte goldfarbene
Substanz –, um in ihren vielschichtigen malerischen
Manifestationen spirituelle Schaltkreise zu schliessen.
knowbotiq (Yvonne Wilhelm, Christian Huebler) schliesslich
fabulieren über die Reinigungs- und Neutralisierungsprozesse
des Goldes in der Schweiz; ihre Arbeit «Swiss
Psychotropic Gold» intensiviert die Momente, wenn Gold
seine stabile Form verliert und in molekulare, derivative
und psychotrope Dimensionen zerstreut wird.

Helmhaus Zürich

Limmatquai 31
8001 Zürich

+41 44 415 56 77
Webseite

Tram 4/15: Helmhaus

Fotografieren erlaubt
Hunde erlaubt

Öffnungszeiten

Dienstag: 11–18 Uhr
Mittwoch: 11–18 Uhr
Donnerstag: 11–20 Uhr
Freitag: 11–18 Uhr
Samstag: 11–18 Uhr
Sonntag: 11–18 Uhr

Bis So, 10.04.2022

Preise

Eintritt frei

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