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Backsteinstadt Zürich. Der Sichtbackstein-Boom zwischen 1883 und 1914

Bis Di, 05.01.2021
Haus zum Rech
Clausiusstrasse 31, 1897 (ETH, IDB 2019)

Das Bauen in Sichtbackstein erlebte im späten 19. Jahrhundert eine entscheidende Wiederbelebung. Als die industrielle Herstellung der Ziegel auf den Bauboom der Gründerzeit traf, konnte sich diese Bautechnik breitflächig durchsetzen. Die farbenfrohen, mit Backsteinen verblendeten Fassaden der Jahrhundertwende prägen noch heute unsere gebaute Umwelt und gehören im deutschsprachigen Raum zum Bild jeder grösseren Stadt.

Mit seinen rund eintausend historischen Sichtbackstein-Bauten ist Zürich die wohl am besten erhaltene «Backsteinstadt» dieser Epoche. Da die Metropole an der Limmat von den Zerstörungen der Weltkriege weitgehend verschont blieb, zeugen ganze Quartiere von den gestalterischen und konstruktiven Strömungen des Fin de Siècle und machen Zürich zu einem hervorragenden Fallbeispiel für die Entwicklung der sogenannten Verblendtechnik.

Ausgehend von Archivrecherchen und einer Spurensuche am erhaltenen Baubestand wird der mit der Landesausstellung 1883 einsetzende Sichtbackstein-Boom jetzt erstmals in seinen zeitlichen, räumlichen und bautechnischen Dimensionen nachgezeichnet. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bauforschung und Denkmalpflege der ETH Zürich.

Haus zum Rech

Neumarkt 4
8001 Zürich
Baugeschichtliches Archiv / Stadtarchiv

Baugeschichtliches Archiv: +41 44 415 16 86 / Stadtarchiv: +41 44 415 16 46
Webseite

Tram 3, Bus 31: Neumarkt

Fotografieren erlaubt

Öffnungszeiten

Montag: 08–18 Uhr
Dienstag: 08–18 Uhr
Mittwoch: 08–18 Uhr
Donnerstag: 08–18 Uhr
Freitag: 08–18 Uhr
Samstag: 10–16 Uhr

Bis Di, 05.01.2021

Feiertage geschlossen

Lesesaal
Baugeschichtliches Archiv:
Mo, Di, Do, Fr: 9-13h 
auf Voranmeldung

Stadtarchiv:
Di–Fr: 8–12 h / 13-17 h

Preise

Eintritt frei

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