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The Power of Mushrooms: Berta Rahm’s Pavilion for the Saffa 58

Bis Fr, 10.12.2021
gta Ausstellungen, ETH Zürich

Eröffnungsgespräch am 8. März, 17 Uhr mit einer Einführung von Fredi Fischli und Niels Olsen, einer Begrüßung von Amy Perkins (Parity Group) und Nina Hüppi (Verein ProSaffa1958-Pavillon) und einem Panel mit Barbara Buser (Baubüro in situ) und dem Ausstellungsteam Milena Buchwalder, Sonja Flury, Dorothee Hahn, Larissa Müllner live auf: https://ethz.zoom.us/j/98129830510

8. März – 10. Dezember 2021
gta Ausstellungen, ETH Zürich, Hönggerberg

Das ganze Jahr über werden wir uns mit dem kürzlich geretteten Pavillon von Berta Rahm beschäftigen, der ursprünglich für die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit 1958 gebaut wurde, kurz Saffa 58. Ausgehend von seiner gebauten Präsenz wird sich die Ausstellung um die Rolle von Zusammenarbeit und kollektiver Anstrengung bei der Neupositionierung von Architektinnen in unserer Geschichte und Zukunft drehen. Ein dynamisches Programm in monatlichen Etappen, die sowohl online als auch vor Ort stattfinden, wird die Ausstellung wachsen lassen.

Berta Rahm war eine der ersten Schweizer Architektinnen, die an der ETH Zürich studierten. Beruflich entwarf und baute sie Einfamilien-Ferienhäuser und führte zahlreiche Umbauten durch, außerdem realisierte sie den aluminiumverkleideten Pavillon für die Saffa 58. Als engagierte Feministin vertrat sie 1963 die Schweiz bei der Gründung der Union Internationale des Femmes Architectes in Paris. Obwohl sie an vielen Wettbewerben teilnahm und Preise gewann, erhielt sie nie einen öffentlichen Auftrag. Zeitlebens kämpfte sie als alleinstehende Frau darum, in der Architektur eine Stimme zu finden und gab schließlich ihren Beruf auf, um in Zürich den Verlag Ala zu gründen, der sich auf feministische Autorinnen und Themen spezialisiert.

Ohne die engagierte Recherche und den Aktivismus von Architektinnen und Kunsthistorikerinnen des SNF-Forschungsprojekts zur Saffa 58 und die Bemühungen des Vereins ProSaffa1958-Pavillon würde es den silbernen Pavillon nicht mehr geben. So ist er Träger kollektiver Bemühungen und Hoffnungen für die Zukunft - eine Zukunft, in der Architektinnen ein integraler und fester Bestandteil der Geschichten sind, die erzählt und neu erzählt werden.

Die erste Ausstellungsetappe, Material Evidence, stellt den Pavillon in einem Übergangszustand zwischen Lagerung und seinem Potential zum Wiederaufbau vor, wobei die eingefügten Fragmente des Pavillons in den Ausstellungsbereichen neue Räume für Bildung, Diskurs und Restaurierung schaffen werden, die wiederum einen kollektiven Aktivismus in und über die Institution hinaus wie ein Pilzmyzel wachsen lassen.

Dieses Projekt wird vom Ausstellungsteam Milena Buchwalder, Sonja Flury, Dorothee Hahn und Larissa Müllner im Auftrag des Vereins ProSaffa1958-Pavillon realisiert, zusammen mit den gta-Ausstellungsleitern Fredi Fischli und Niels Olsen.

Save the dates für die wachsende Ausstellung:

Material Evidence
8.3.21

Entangled Histories
13.4.21

Images of Berta
11.5.21

– Aus dem Englischen übersetzt von Lisa Boos

gta Ausstellungen, ETH Zürich

ETH Zürich, gta Ausstellungen, HIL C 75, Stefano-Franscini-Platz 5
8093 Zürich

+41 (0) 44 633 29 18
Webseite

Bus 69 und 80 bis «ETH Hönggerberg»

Öffnungszeiten

Montag: 10–18 Uhr
Dienstag: 10–18 Uhr
Mittwoch: 10–18 Uhr
Donnerstag: 10–18 Uhr
Freitag: 10–18 Uhr

Bis Fr, 10.12.2021

Feiertage geschlossen

Preise

Eintritt frei

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