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Emma Jung & Rebecca Ackroyd, «Tage und Nächte»

Bis So, 30.11.2025
Cabaret Voltaire
Ausstellungsansicht Emma Jung & Rebecca Ackroyd «Tage und Nächte», Cabaret Voltaire 2025; Rebecca Ackroyd, The World as I feel it (Serie), 2025. Photo: Cedric Mussano.
Ausstellungsansicht Emma Jung & Rebecca Ackroyd «Tage und Nächte», Cabaret Voltaire 2025; Emma Jung-Rauschenbach, Zeichnung regenbogenfarbige Erdkugel (Serie Urgo), undatiert, Zeichnung bunte Kugel (Se- rie Urgo), undatiert. Photo: Cedric Mussano.
Ausstellungsansicht Emma Jung & Rebecca Ackroyd «Tage und Nächte», Cabaret Voltaire 2025; Rebecca Ackroyd, The World as I see it (Serie), 2022-fortlaufend. Photo: Cedric Mussano.
Ausstellungsansicht Emma Jung & Rebecca Ackroyd «Tage und Nächte», Cabaret Voltaire 2025; Emma Jung-Rauschenbach (gedruckte Scans), Bild Weltwerdung (Systema), wahrscheinlich 1919, zwei Seiten aus dem Traum-&Tagebuch, braun mit geprägter Umrandung (System), 1919, eine Seite aus dem Tagebuch schwarz mit Prägung, undatiert, Seite mit Zwiebel aus dem Traum-&Tagebuch schwarz (Bewegung des Anfangs), 1915. Photo: Cedric Mussano.
Ausstellungsansicht Emma Jung & Rebecca Ackroyd «Tage und Nächte», Cabaret Voltaire 2025; Rebecca Ackroyd, The World as I feel it (Serie), 2025, The World as I see it (Serie), 2022-fortlaufend. Photo: Cedric Mussano.
Ausstellungsansicht Emma Jung & Rebecca Ackroyd «Tage und Nächte», Cabaret Voltaire 2025. Photo: Cedric Mussano.

Verlängert bis 30. November: Diese aussergewöhnliche Ausstellung im Cabaret Voltaire bringt den bisher weitgehend unbekannten Kosmos von Emma Jung (1882–1955) in einen Dialog mit der zeitgenössischen Künstlerin Rebecca Ackroyd (*1987). Zum ersten Mal werden Emma Jungs Aufzeichnungen aus ihrer analytischen Praxis, einschliesslich Zeichnungen, Malereien, Gedichte und Notizen, der Öffentlichkeit präsentiert. Emma Jung, eine kompetente Analytikerin sowie enge Gesprächspartnerin und Kollaborateurin ihres Mannes C.G. Jung, prägte die Erforschung der menschlichen Psyche massgeblich mit – auch wenn sie im Hintergrund des berühmten Schweizer Psychiaters wirkte. Ihre Arbeiten widmen sich besonders dem Konzept der Individuation, damit gemeint ist der Prozess, in dem ein Mensch sich selbst als eigenständiges Individuum erkennt und entwickelt. 

In Rebecca Ackroyds Œuvre finden sich zahlreiche Parallelen zu Emma Jung. Auch ihre Zeichnungen geben dem Unbewussten eine Form und reflektieren die psychologische und spirituelle Dimension von Kunst sowie Prozesse der «Weltwerdung». Ackroyds Installationen sind oft traumhaft und zeigen die Fragmentierung von Erinnerung und Zeit. Durch eine vielfältige visuelle Sprache, die grossformatige Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Objekte umfasst, verschmelzen Begierde und Abscheu, Wünsche und Ängste, Vertrautes und Unheimliches zu einem faszinierenden Ganzen. Für ihre erste Ausstellung in der Schweiz entwickelt Rebecca Ackroyd eine neue Serie von Zeichnungen und Skulpturen, die als intime Ausdrucksformen symbolischer Ordnungen konzipiert sind. Die bewusst klein gehaltenen Zeichnungen laden zu einer intensiveren Begegnung mit der inneren Welt des Schaffens ein.

Cabaret Voltaire

Spiegelgasse 1
8001 Zürich

+41 43 268 08 44
Webseite

Tram 4/15: Rathaus
Tram 3/Bus 31: Neumarkt

Fotografieren erlaubt

Öffnungszeiten

Dienstag: 17–23 Uhr
Mittwoch: 17–23 Uhr
Donnerstag: 17–23 Uhr
Freitag: 13:30–01 Uhr
Samstag: 13:30–01 Uhr
Sonntag: 13:30–18 Uhr

Bis So, 30.11.2025

Ausstellungen auf Anfrage an info@cabaretvoltaire.ch auch unter der Woche offen

Preise

Besuch Haus – gratis
Ausstellungen Gewölbekeller – CHF 8/5
Veranstaltungen – siehe jeweilige Ankündigung

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