Kathrin Fuhr ist ein Mensch voller Entdeckergeist: Ihre Wege führten sie in die Ferne, von China bis Venedig. Mit Hingabe vertiefte sie sich in die Welt der chinesischen Zeichen. Zwischendurch erlernte sie im Metallbauhandwerk, Stahl zu formen und ihm Gestalt zu geben. Wie ein roter Faden begleitet sie jedoch stets die Auseinandersetzung mit der Kunst.
Die hier präsentierten Arbeiten entstanden im Botanischen Garten. Sie kreisen um das Fremde und um die leisen Dialoge zwischen Pflanzen und ihrer Herkunft. Malerisch entschied sie sich für freies Skizzieren und den Druck, auch Faden wird zum Teil des Werks. Texte und stellenweise Musik flossen eng ein – immer getragen von der Suche nach einem Gesamtkunstwerk.