Die Fotoausstellung in den Schauhäusern fokussiert auf Borneo, eine Insel am Äquator mit tropischer Hitze und viel Regen. Es gibt hier Früchte, die so ganz anders ausschauen als diejenigen, die man bei uns isst. Manche Früchte wachsen an Urwaldbäumen, andere stammen von Dorfplantagen. Und gewisse – äusserst berühmte – Früchte müssen zunächst von Fledermäusen besucht werden, damit sie sich entwickeln. Ein Rundgang durch einen lokalen Markt wirkt wie eine Offenbarung: es riecht teils herrlich, teils abscheulich; die Farben sind leuchtend rot oder gelb oder sind so unauffällig, dass man darunter kein schmackhaftes Fruchtfleisch erwarten würde. Insgesamt also ein Fest der Sinne.
Die Fotos und Texte stammen vom Biologen Alexander Kocyan, der Borneo als Forscher während gut 20 Jahren regelmässig besuchen durfte.