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Varlin. Vom Verschwinden der anspruchslosen Orte

Bis Sa, 19.12.2020
Atelier Righini Fries
Varlin: Irrenhaus in Venedig, 1954, Öl auf Leinwand, Kat. 761. Foto: Reto Pedrini © P. Guggenheim, Bondo. Varlin: Irrenhaus in Venedig, 1954, Öl auf Leinwand, Kat. 761. Foto: Reto Pedrini © P. Guggenheim, Bondo.
Varlin: Polizistin in einer Telefonkabine in Edinburgh, 1957, Öl auf Holz, Kat. 902. Foto: Reto Pedrini © P. Guggenheim, Bondo. Varlin: Polizistin in einer Telefonkabine in Edinburgh, 1957, Öl auf Holz, Kat. 902. Foto: Reto Pedrini © P. Guggenheim, Bondo.
Varlin: Boucherie chevaline in Paris, 1949–1951, Öl und Goldpartikel auf Papier, Kat. 588. Foto: Reto Pedrini © P. Guggenheim, Bondo. Varlin: Boucherie chevaline in Paris, 1949–1951, Öl und Goldpartikel auf Papier, Kat. 588. Foto: Reto Pedrini © P. Guggenheim, Bondo.

Varlin (Willy Guggenheim 1900–1977) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der gegenständlichen Malerei in der Schweiz. Seine Bildsprache ist expressiv, farblich akzentuiert und von rauem Charme. Besonders berühmt sind die ausdrucksvollen Porträts und grossformatigen Gruppenbildnisse seines Spätwerks. Doch für Varlin, der gern und viel gereist ist, bildeten auch Stadtlandschaften eine wichtige Quelle der Inspiration. Zwischen 1930 und 1960 schuf er viele Bilder von Promenaden, Cafés, Wartesälen, Friedhöfen sowie Aussenansichten von Spitälern, Zuchthäusern oder Amtsgebäuden. Solche Sujets von «anspruchslosen Orten» stehen im Zentrum der Ausstellung – der ersten musealen Präsentation von Varlins Werken in Zürich seit sechzig Jahren. Ihm zur Seite gestellt werden Bilder der Malerin Hanny Fries (1918-2009), in deren Œuvre deutliche Parallelen zu Varlin erkennbar sind. Im Werk beider Künstler zeigt sich eine Poesie, die sich in ganz unscheinbaren Dingen offenbart.

Mit «Varlin. Vom Verschwinden der anspruchslosen Orte» zeigt das Atelier Righini Fries erstmals eine Ausstellung, die sich nicht primär aus den eigenen Beständen speist. Die Schau ist der Auftakt zu einer losen Reihe von Ausstellungen, die im weitesten Sinne in Bezug zur Künstlerfamilie Righini-Fries stehen. Damit sollen neue, auch ungewohnte Verbindungen geschaffen und der Blick auf wenig bekannte oder vergessene Aspekte der Zürcher Kunstlandschaft gelenkt werden.

Atelier Righini Fries

Klosbachstrasse 150
8032 Zürich

+41 43 268 05 30
Webseite

Bus 33: Klosbach / Tram 3/8: Römerhof / Dolderbahn: Titlisstrasse

Fotografieren erlaubt

Öffnungszeiten

Donnerstag: 17–20 Uhr
Samstag: 10–17 Uhr

Bis Sa, 19.12.2020

Das Atelier ist nur während Ausstellungen regelmässig geöffnet:

Do 17–20h / Sa 10–17h

Ausserhalb der Öffnungszeiten:
Besuch auf Anfrage

Preise

Eintritt frei

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