Kulturama, Foto @ Josef Stücker
ZAZ Zentrum Architektur Zürich Foto @ AndreiJipa
Leuchtobjekt von Pirkko Fleig_FotoManuelaHitz

Pünktlich zum Erstrahlen von Lucy an der Bahnhofstrasse erfreuen auch wir uns an ganz besonderen Lichtblicken. Schliesslich brauchen wir jetzt alle mehr denn je Licht – und Wärme. 

Tastende Lichter: Am 12. Dezember wird die Lichtinstallation von Pipilotti Rist auf dem Heimplatz beim Kunsthaus eingeweiht. Zur Schlüsselübergabe für den Kunsthaus-Neubau beleuchtet Rists Werk die Fassaden des alten und neuen Kunsthauses und wirft bunte Lichter auf die umliegenden Gebäude wie den Pfauen.

Poetischer Abendhimmel: Noch bis Ende November erstrahlt im abendlichen Hof des Zentrums Architektur Zürich (ZAZ) an der Höschgasse 3 ein raumgreifender Bambus Pavillon. Tagsüber ein komplexes, geometrisches Konstrukt aus Bambusstäben, Verbindungspunkten und schattenspendenden Segeln, wird der Pavillon abends zur magischen Lichtskulptur.

Mit der Taschenlampe im Museum: Am 16. und 30. Dezember und 20. und 27. Januar findet im Kulturama eine Taschenlampenführung für Kinder (ab Schulalter) und Familien statt. Mit der eigenen Taschenlampe erkundet ihr die dunklen Ausstellungsräume. Eine ungewohnte Reise durch das nächtliche Museum. 

Unterwegs mit Laternen: Im Landesmuseum finden mit der «Krippenausstellung» Laternenführungen für Kinder statt – inklusive der Erzählung der Weihnachtsgeschichte. Für Kinder ab 12 Jahren gibt es zudem Taschenlampenführungen durch die Sammlung im Westflügel und die Ausstellung «Bettgeschichten». Und Schulklassen und Gruppen erleben «Heilige Nächte – Weihnachten und andere Feste des Lichts».

Die Sonne geht auf: Jährlich zur herannahenden Winterzeit stellt das Helmhaus eine Gruppenausstellung (04.12.20-24.01.21) auf die Beine – ausserhalb der etablierten Kunstszene. In der Winterausstellung in Aussenquartieren, bei Alteingesessenen und in Kunstschulen lassen die Künstler*innen ihre Werke in einem neuen Licht erstrahlen, das neue Denk- und Handlungsspielräume eröffnet. 

Zauberhaftes Licht: Im Musée Visionnaire bringt der Zauber von Pirkko Fleigs Objekten Licht in trübe Gedanken und dunkle Tage. Aus allerlei Firlefanz gestaltet, hauchen sie Abfall ein zweites Leben ein und lassen ihn in neuem Glanz erstrahlen.

Lichtschirme und Schattenspiele: Im Bestand der Zentralbibliothek sind die Lichtschirme von David Hess aus dem 19. Jahrhundert als dekorative Wohnaccessoires mit nächtlicher Flusslandschaft und Mond eingesetzt. Zudem sorgten damals seine Lichtprojektionen und Schattenspiele für coptographische Unterhaltung für Jung und Alt.

Lebt die Kunst der Pause und lasst eure Gemüter erstrahlen. Wir setzen alles daran, dass ihr in unseren Museen sicher seid.

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