Wie Sammlungen Fortschritt prägen
Michael Gasser, Sabina Carraro und Rebecca Ramö Streith über Sammlungen, Archive und den Blick auf wissenschaftlichen Fortschritt.
Wir zelebrieren sie, dieses Jahr mehr denn je: die Museen der Welt! Am Sonntag, 16. Mai 2021, findet der Internationale Museumstag bereits zum 43. Mal statt. Warum feiern wir?
Der Internationale Museumstag wurde im Jahr 1978 vom International Council of Museums (ICOM) in Moskau, Russland, ins Leben gerufen. Grund dafür: Auf die Rolle der Museen, die diese in der gesellschaftlichen Entwicklung einnehmen, aufmerksam zu machen. Ziel war es, die kreativen Bestrebungen und Bemühungen der Museen zu vereinen und die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf ihre Tätigkeiten zu lenken. Der Tag sollte die Botschaft vermitteln, dass Museen ein wichtiges Mittel sind für den kulturellen Austausch, die Bereicherung der Kulturen und die Entwicklung von gegenseitigem Verständnis, Zusammenarbeit und Frieden zwischen den Ländern. Also alles, was heute noch genauso wichtig ist. Seither weist der jährlich stattfindende Museumstag auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der Museen in aller Welt hin. In der Schweiz wurde der Anlass 2006 erstmals koordiniert und durchgeführt.
«The world is a museum and we are the artist and critics.» ― J.R. Incer
Wie wichtig und bedeutungsvoll Museen sind, haben wir im letzten Jahr der Pandemie alle gemerkt. Als öffentliche Orte einer offenen Gesellschaft ist ein Leben ohne sie nicht denkbar. Museen fördern unser Verständnis einer immer komplexeren Welt, thematisieren ihre Herausforderungen und sind Vorreiter eines besseren Miteinanders – und sorgen dafür, dass die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.
«Real museums are places where Time is transformed into Space.» ― Orhan Pamuk
Lasst sie uns feiern, die Museen, erleben und geniessen! Unser Tipp: Direkt um 10 Uhr morgens losziehen und gleich mehrere Zürcher Museen am selben Tag besuchen.
Michael Gasser, Sabina Carraro und Rebecca Ramö Streith über Sammlungen, Archive und den Blick auf wissenschaftlichen Fortschritt.
Von schattigen Gärten bis zu coolen Ausstellungen: Zürichs Museen sorgen für Ferienfeeling in der Stadt.
Der Sommer ist in den Zürcher Museen angekommen: Spaziergänge, Gärten und besondere Orte unter freiem Himmel laden zum Erkunden ein.
Tastobjekte, Audiodeskriptionen, Klangräume oder multisensorische Führungen: Zürcher Museen schaffen vielfältige Zugänge für blinde und sehbehinderte Menschen.