Wintergeschichten aus den Zürcher Museen
Gefrorene Seen, kalte Stuben, verirrte Sportler und schneelose Skipisten: Wintergeschichten aus den Sammlungen der Zürcher Museen.
Führungen in Gebärdensprache, visuell aufbereitete Rundgänge und digitale Zusatzinformationen tragen dazu bei, Museumsbesuche inklusiver und vielfältiger zu gestalten. Ein Beispiel für die Umsetzung solcher Angebote ist die im Bild gezeigte Tour, die im Rahmen der LANGEN NACHT DER ZÜRCHER MUSEEN in Zusammenarbeit mit sichtbar Gehörlose Zürich entstand. Auch dieses Jahr ist wieder ein entsprechendes Angebot geplant; weitere Informationen folgen, wenn die LANGE NACHT vom 5. September 2026 näher rückt. Die folgende Übersicht zeigt ausgewählte Angebote in Zürcher Museen.
KULTURAMA Museum des Menschen
Das Angebot «KULTURAMA inklusiv» richtet sich unter anderem an Menschen mit Hörbeeinträchtigung und berücksichtigt zudem kognitive, psychische oder Mobilitätsbeeinträchtigungen. Ziel ist es, den Museumsbesuch gemeinsam mit dem Museumsteam und der jeweiligen Gruppe oder Einzelpersonen möglichst persönlich und bedarfsgerecht zu gestalten. Ergänzende Angaben zur allgemeinen Barrierefreiheit sind online verfügbar.
Landesmuseum Zürich
Mit der «Highlight-Tour» in Gebärdensprache steht über die Landesmuseum-App ein Rundgang zur Verfügung, der individuell und im eigenen Tempo genutzt werden kann. Bei Bedarf ist ein Leihgerät am Welcome Desk erhältlich. Weitere Informationen zu Barrierefreiheit und Inklusion.
Museum für Gestaltung
Regelmässig werden Führungen mit Übersetzung in die Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS) angeboten. In der Ausstellung «More than Human – Design mit der Natur» findet eine entsprechende Führung am 1. März 2026 statt. Zudem wird in der Ausstellung «Swiss Design Collection» am 10. Mai 2026 eine Führung mit DSGS-Übersetzung angeboten. Beide Führungen dauern jeweils von 11 bis 12 Uhr.
Museum Rietberg
Am 7. Februar 2026 findet der Workshop «Die Welt der japanischen Druckkunst» statt, der gleichzeitig in deutscher Gebärdensprache und Lautsprache durchgeführt wird. Das Angebot richtet sich gezielt an Menschen mit Hörbehinderung und ermöglicht einen mehrsprachigen Zugang zu den Inhalten. Zudem gibt es im Februar zwei weitere Angebote zur individuellen Ausstellungsbegleitung.
Ergänzend zu den genannten Angeboten haben zahlreiche Zürcher Museen ihre Zugänglichkeitsinformationen in der Ginto App erfasst. Weitere Einträge sind bis Mitte 2026 geplant. Auf der Website der Zürcher Museen sind die Informationen bei den jeweiligen Museumsporträts unter «Zugänglichkeit» direkt verlinkt.
Gefrorene Seen, kalte Stuben, verirrte Sportler und schneelose Skipisten: Wintergeschichten aus den Sammlungen der Zürcher Museen.
Zum Jahresbeginn warten in den Zürcher Museen besondere Highlights: Must-Sees, letzte Besuchsmöglichkeiten, Jubiläen und Ausstellungen voller Macht, Leidenschaft, Natur und Design.
Feierliche Geschenkideen aus den Zürcher Museumsshops: stilvoll, überraschend und fernab von 08/15.
Grenzen werden zu Ausgangspunkten neuer Perspektiven und Erfahrungen – im Denken, im Raum und im eigenen Inneren. Die vierte Themenwelt versammelt Angebote, die den Blick weiten, Neugier schärfen und den Schritt ins Unbekannte zum Erlebnis machen.